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Weltlesebühne

Frankfurt am Main | 4. Juni 2021 | 13 Uhr
Familie oder Fukushima?
Literaturübersetzungen aus Japan mit Peter Aichinger-Fankhauser und Yukiko Luginbühl
Moderation: Nora Bierich
Ort: Live per Zoom (zur Anmeldung hier klicken)
Eintritt: online, live & frei

Worüber schreibt Japan, und welche Bücher werden übersetzt? Die beiden Nachwuchsübersetzer:innen Yukiko Luginbühl und Peter Aichinger-Fankhauser sprechen über ihre Anfänge, Vorstellungen und Träume. Über ihre japanischen Lieblingsautor:innen wie Machida Kô, Nishi Kani oder Imamura Natsuko und Romanverfilmungen. Und darüber, wie schwer es sein kann, einen Fuß ins Übersetzungsgeschäft zu bekommen. Moderiert wird das Gespräch von der Kenzaburo Oe-Übersetzerin Nora Bierich.

Peter Aichinger-Fankhauser, Jahrgang 1991. Studium der Japanologie und der vergleichenden Literaturwissenschaft in Wien und Tokio. Nach einer Tätigkeit als Lektor und einem Ausflug in die Privatwirtschaft heute wieder im universitären Bereich zu finden. 2020 erschien eine erste Prosaübersetzung, die Kurzgeschichte "Toriaezu kono mama ikō" von Machida Kō. Für die Übersetzung zweier Kurzgeschichten aus Kawakami Hiromis Band Zarazara erhielt er 2020 den ÜbersetzerInnenpreis der Stadt Wien.

Yukiko Luginbühl, 1986 in Baden (Schweiz) geboren. Nach dem Studium der Japanologie und der Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft an den Universitäten Genf, Zürich und Kyoto war sie 2017-2020 Assistentin der Kulturabteilung des japanischen Generalkonsulats in Frankfurt am Main. 2020 Publikation zweier Kamishibai- Papiertheater für DOSHINSHA Publishing, Tokyo sowie Mitarbeit bei der Untertitelung des Dokumentarfilms "Tauta, Kyoto Prefecture" für komers.film. Zurzeit arbeitet sie als Lektorin für Japanisch am Sprachenzentrum der Universität Augsburg.

Nora Bierich, geboren 1958; Studium der Philosophie in Berlin und Tokyo; ab 1994 Literaturübersetzerin aus dem Japanischen, hat u.a. Werke des Literaturnobelpreisträgers Kenzaburo Oe, Yukio Mishima und Haruki Murakami übersetzt. 2019 wurde sie ausgezeichnet mit dem Übersetzungspreis der Japan Foundation und dem Noma Honyakushô (gemeinsam mit Ursula Gräfe).

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V in Zusammenarbeit mit Nippon Connection Filmfestival Frankfurt. Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds e.V.


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