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Weltlesebühne

Heidelberg | 19. Oktober 2021 | 20 Uhr
Québec literarisch: frankophone Stimmen aus Kanada
Sonja Finck und Anabelle Assaf im Gespräch über aktuelle Neuerscheinungen aus dem frankophonen Québec, druckfrisch von ihnen übersetzt
Ort: Stadtbücherei Heidelberg, "Internet-Point", Poststraße 15, 69115 Heidelberg
Eintritt frei, Anmeldung per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kanada ist das zweite Jahr in Folge Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. 339 Bücher, darunter rund 100 Titel aus Québec, wurden eigens dafür übersetzt. In Gespräch und Lesung stellen Sonja Finck und Anabelle Assaf drei Autorinnen vor: Naomi Fontaine, Catherine Mavrikakis und Gabrielle Roy. Sie nehmen uns mit in die Gegenwart eines First-Nation-Reservats, in eine nordamerikanische Vorstadt der 1960er-Jahre und in das Montréal des Zweiten Weltkriegs. Dabei lassen sie Schriftstellerinnen aus drei Generationen zu Wort kommen: Naomi Fontaine (*1987 in Uashat), eine Innu vom Nordufer des Sankt-Lorenz-Stroms, mit ihrem in einem Reservat angesiedelten Roman "Manikanetish" – "Die kleine Schule der großen Hoffnung" (übers. von Sonja Finck, C. Bertelsmann 2021); Catherine Mavrikakis (*1961 in Chicago) mit ihrem bildmächtigen Coming-of-Age- und Holocaustroman "Le Ciel de Bay City" – "Der Himmel über Bay City" (übers. von Sonja Finck und Patricia Klobusiczky, Secession 2021); und die legendäre Nachkriegsautorin Gabrielle Roy (1919–1983) mit ihrem erstmals auf Deutsch erscheinenden Klassiker "Bonheur d'occasion" – "Gebrauchtes Glück" (übers. von Anabelle Assaf und Sonja Finck, Aufbau 2021)

Sonja Finck , geb. 1978 in Moers, lebt in Berlin und Gatineau/Kanada. Sie studierte Literarurübersetzen in Düsseldorf und übersetzt seit 2003 Romane und Theaterstücke aus dem Französischen und Englischen, darunter das Werk von Annie Ernaux und Jocelyne Saucier. Für ihre Arbeit wurde sie mit mehreren Preisen ausgezeichnet, 2017 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis, 2019 mit dem Eugen-Helmlé-Preis für ihr Gesamtwerk.

Anabelle Assaf, geb. 1986 in Recklinghausen, studierte Publizistik und Literaturwissenschaft in Berlin und Montréal. Sie arbeitet als Übersetzerin, freie Lektorin und Literaturagentin, übersetzt aus dem Englischen und Französischen, zuletzt die kanadischen Autorinnen Esi Eduguyan („Washington Black“), Anaïs Barbeau-Lavalette („So nah den glücklichen Stunden“) und, mit Sonja Finck, Gabrielle Roy ("Gebrauchtes Glück"). Sie nahm 2019 am Goldschmidt-Programm teil.

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V. in Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Heidelberg und dem Deutsch-Französischen Kulturkreis e.V. Diese Veranstaltung ist Teil von Kanadas Kulturprogramm als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2021 und wird unterstützt von der Botschaft von Kanada und der Vertretung der Regierung von Québec in Berlin. Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds e. V.


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