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Weltlesebhne

Hamburg | 30. September 2018 | 19.30 – 21.30 Uhr
Lyrik, Krimi, Klassiker übersetzen – alles eine Soße?
Ort: Buchhandlung Jussi, Lehmweg 35, 20251 Hamburg
Eintritt frei

Christel Hildebrandt und Gabriele Haefs, die aus diversen skandinavischen Sprachen und aus jedem Genre übersetzen, geben Auskunft

Hamburg | 28. September 2018 | 19 – 21 Uhr
Translation Slam und Gläsernes Übersetzen
Ort: Bücherhallen Hamburg Elbvororte, Sülldorfer Kirchenweg 1B, 22587 Hamburg
Eintritt frei

19 – 20 Uhr
Translation Slam
Übersetzung von Zitaten, Liedzeilen, Filmtiteln aus dem Englischen mit Cornelius Hartz

Cornelius Hartz ist u. a. Übersetzer von Joby Warrick, "Schwarze Flaggen. Der Aufstieg des IS und die USA" und Pete Souza, "Barack Obama" sowie Autor von "Glücksorte in Hamburg. Fahr hin und werd glücklich."

 20 – 21 Uhr
Gläsernes Übersetzen
Ingo Herzke – aus dem Englischen: "Lake Success" von Gary Shteyngart

 Ingo Herzke übersetzt unter anderem Alan Bennett, Nick Hornby, A. L. Kennedy und Kate De Goldi.

In Zusammenarbeit mit den Bücherhallen Hamburg

Hamburg | 26. Juni 2018 | 20 Uhr
Übersetzer packen aus: Kinder- und Jugendbücher!
Lesung und Diskussion mit Brigitte Jakobeit, Ingo Herzke und Ulrike Schimming
Ort: Buchhandlung Christiansen, Bahrenfelder Str. 79, 22765 Hamburg
Eintritt: 10 / 8 Euro

Auch das Übersetzen von Kinder- und Jugendbüchern birgt Tücken und Schwierigkeiten. Die Hamburger Übersetzer_innen Brigitte Jakobeit, Ingo Herzke und Ulrike Schimming lesen aus ihren Arbeiten: der zarten Liebesgeschichte "Eleanor & Park" von Rainbow Rowell (dtv), aus dem Coming-out-Buch "Nur drei Worte" von Becky Albertalli (carlsen), das von der Jugendjury mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2017 ausgezeichnet wurde und dessen Verfilmung momentan unter dem Titel "Love, Simon" im Kino läuft, sowie aus dem italienischen Jugendsachbuch "Der Dominoeffekt oder Die unsichtbaren Fäden der Natur" von Gianumberto Accinelli (Sauerländer), nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2018. Anschließend diskutieren sie über die Besonderheiten beim Übersetzen von Kinder- und Jugendbüchern – und die Kunst des jugendgerechten Schreibens.

Brigitte Jakobeit lebt in Hamburg und übersetzt seit 1990 englischsprachige Literatur, darunter Werke von Lorrie Moore, William Trevor, Meg Rosoff und Patti Smith. Für ihre übersetzerische Leistung wurde sie mehrfach ausgezeichnet.

Ingo Herzke hat Anglistik und Geschichte in Göttingen und Glasgow studiert. Seit 1999 lebt er in Hamburg übersetzte unter anderem Alan Bennett, Nick Hornby, A. L. Kennedy und Kate De Goldi.

Ulrike Schimming hat Italianistik, Germanistik und Philosophie in Hamburg, Florenz und Stuttgart studiert. Seit 1998 übersetzt sie überwiegend Kinder- und Jugendbücher, darunter Carlo Lucarelli, Gianni Rodari und Pierodomenico Baccalario.

Karten: Tel. 040 / 390 20 72, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder direkt in der Buchhandlung

Eine Veranstaltung der Weltesebühne e.V. mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur und Medien Hamburg und der Buchhandlung Christiansen

Hamburg | 17. März 2018 | 17 Uhr
Klappe! - Filmuntertitelung, die Dritte
Gespräch und Filmvorführungen mit Andrea Kirchhartz und Sonja Majumder
Ort: Kino Metropolis, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg
Eintritt: 17. oder 18. März je 7,50 Euro, beide Tage 12,50 Euro

"Da steht ja viel weniger, als gesagt wurde!" Wie häufig hört man diese Kritik in Bezug auf Untertitel. Grund genug, sich einmal näher mit der Kunst der Untertitelung zu beschäftigen. Nicht nur ist sie eine "unsichtbare" Übersetzungsform, die man möglichst nicht wahrnehmen soll; sie ist dabei bestimmten Beschränkungen ausgesetzt, innerhalb derer sie semantische Nuancen und kulturelle Besonderheiten eines Landes transportieren muss. Wie gehen Untertitler dabei vor? Wie und warum werden bestimmte Übersetzungsentscheidungen getroffen? Und wie verhält es sich mit Übertitelungen am Theater? Wo liegen die Unterschiede zur Filmuntertitelung? Diesen und weiteren Fragen wollen die beiden Hamburger Untertitlerinnen Andrea Kirchhartz und Sonja Majumder nachgehen und sie gemeinsam mit dem Publikum anhand von Beispielen und Filmausschnitten diskutieren.

Andrea Kirchhartz hat Germanistik und Theater-, Film- u. Fernsehwissenschaften in Bonn, Köln und Paris studiert und arbeitet nach mehrjähriger Tätigkeit in diversen Filmberufen seit 1999 als Filmübersetzerin für Untertitel, Voice-over und Synchron. Außerdem übersetzt sie Drehbücher, filmwissenschaftliche Literatur und dolmetscht auf Filmsymposien.

Sonja Majumder hat Indologie und Ethnologie in Hamburg studiert. Seit 2007 arbeitet sie als Filmübersetzerin für Untertitel, Voice-over und Rohübersetzung für Synchron. Seit zehn Jahren ist sie zudem Ko-Kuratorin indischer Filmreihen im Metropolis-Kino, Hamburg. Sie ist Mitbegründerin der "Titelmanufaktur", einer Untertitlerinnenplattform mit Fokus auf asiatischem Kino und Dokumentarfilm. Beide sind Gründungsmitglieder des Untertitelforum – AVÜ e.V. (www.untertitelforum.de).

17. März, 19.00 Uhr
"Cœurs" OmU ("Herzen")
F 2006, Alain Resnais, 120 min.
Mit Sabine Azéma, Pierre Arditi, Isabelle Carré, Lambert Wilson, André Dussolier, Laura Morante Resnais poetisch-melancholische Komödie nach Alan Ayckburns Sechspersonenstück Private Fears in Public Spaces erlaubt tiefe Einblicke in die Herzen einer Handvoll einsamer Menschen, deren Schicksale sich auf der Wohnungssuche und über Kontaktanzeigen kreuzen. In Venedig wurde Resnais mit dem Silbernen Löwen für die beste Regie und Laura Morante als Darstellerin ausgezeichnet.

18. März, 19.00 Uhr
"PK" OmU ("Andere Sterne, andere Sitten")
Indien 2014, Rajkumar Hirani, 147 Minuten
Mit Aamir Khan, Anushka Sharma, Sanjay Dutt, Boman Irani, Saurabh Shukla, Sushant Singh Rajput Auf einer Expedition zur Erde wird einem Alien ein Gerät gestohlen, das er braucht, um die Rückreise anzutreten. Nachdem er ständig hört, nur Gott könne ihm auf der Suche danach helfen, beginnt er, sich mit dem Konzept von "Religion" und religiösen Praktiken zu beschäftigen. Die Komödie mit Megastar Aamir Khan war nicht nur in Indien ein Blockbuster, sondern auch in China ein Riesenerfolg.

Eine Veranstaltung der Weltesebühne e. V., gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien.

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