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Weltlesebhne

Hamburg | 26. November 2015 | 20 Uhr
Man muss dem Skandal ins Auge blicken
Ein Pasolini-Abend mit Annette Kopetzki und Christoph Klimke
Ort: Heinrich-Heine-Buchhandlung, Grindelallee 28, 20146 Hamburg
Eintritt: € 5

Aus Anlass des 40jährigen Todestages von Pier Paolo Pasolini spricht Annette Kopetzki mit Christoph Klimke über Leben und Werk des großen italienischen Autors und liest aus ihren Übersetzungen seiner Gedichte, Essays und Erzählungen, in denen das große Spektrum von Pasolinis stilistischen Fertigkeiten aufscheint.

Christoph Klimke veröffentlichte Lyrik, Prosa, Essays, Libretti und Theaterstücke, in denen er sich mehrmals mit Pasolini auseinandergesetzt hat. Zuletzt erschien: Pier Paolo Pasolini. Dem Skandal ins Auge sehen. Ein biographischer Essay (Elfenbein Verlag, Berlin).

Annette Kopetzki übersetzt seit über 25 Jahren Belletristik, Lyrik und Essayistik aus dem Italienischen. Zu ihren Autoren gehören außer Pasolini u.a. auch Andrea Camilleri, Erri de Luca, Alessandro Baricco und Norberto Bobbio.

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V., mit freundlicher Unterstützung der Robert Bosch Stiftung

Hamburg | 30. September 2015 | 17 – 20 Uhr
GROSSES SKANDINAVIEN-BATTLE

Sechs Übersetzerinnen und Übersetzer aus drei skandinavischen Sprachen stellen ihre Arbeit vor. Jeweils zwei Übersetzer arbeiten am gleichen norwegischen, dänischen oder schwedischen Text und zeigen, wie unterschiedlich oder ähnlich das Ergebnis ausfallen kann. Publikumsfragen sind willkommen!
Mit von der Partie sind:

17 – 18 Uhr
Ina Kronenberger und Andreas Brunstermann aus dem Norwegischen

18 – 19 Uhr
Dagmar Brunow und Dagmar Mißfeld aus dem Schwedischen

19 – 20 Uhr
Ursel Allenstein und Christel Hildebrandt aus dem Dänischen

Ina Kronenberger übersetzt aus dem Französischen und Norwegischen. Ihre bekanntesten Autoren sind Per Petterson und Linn Ullmann. Andreas Brunstermann übersetzt aus dem Englischen und Norwegischen, u. a. Roy Jacobsen und Jørn Lier Holst.
Die Filmwissenschaftlerin Dagmar Brunow übersetzt vorwiegend Kinderbücher aus dem Schwedischen, z. B. von Eva Eriksson sowie von S. Olsson und A. Jacobsson. Dagmar Mißfeldt ist Schwedischdozentin an der Uni Lüneburg und übersetzt aus dem Schwedischen und Finnischen, u. a. für Filme wie die Stieg-Larsson-Trilogie und diverse Anthologien.
Ursel Allenstein übersetzt aus dem Dänischen, Norwegischen und Schwedischen, z. B. Sara Stridsberg und Kjersti A. Skomsvold. Christel Hildebrandt übersetzt ebenfalls aus dem Norwegischen, Schwedischen und Dänischen, u. a. Hanne Marie Svendsen und Lars Saabye Christensen.

In Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus Hamburg und den Bücherhallen Hamburg

Ort: Zentralbibliothek, Hühnerposten 1 (Eingang: Arno-Schmidt-Platz), 20097 Hamburg
Eintritt frei

Hamburg | 28. April 2015 | 20.00 Uhr
WIR HABEN EIN LOCH IN DEN HIMMEL GEBRANNT
Schreiben über den Krieg: A.L. Kennedy, Klaus Mann, Renata Viganò

Ein Abend mit Lesung und Gespräch
mit Joachim Bartholomae, Ingo Herzke und Ulrike Schimming

Ort: Christianskirche Ottensen
Ottenser Marktplatz 6, 22765 Hamburg
Eintritt 5 Euro

Über Hamburg wird ein Bomber der Royal Air Force abgeschossen, und der Heckschütze gerät in Kriegsgefangenschaft, in Italien kämpft die Bäuerin Agnese gegen deutsche Besatzer und italienische Faschisten, ein Militärkaplan versucht vergeblich, zwischen den Fronten zu vermitteln, und löst damit eine Katastrophe aus.
Aus Anlass des siebzigsten Jahrestags der Befreiung am 8. Mai stellen drei Hamburger Übersetzer Texte vor, die sich mit dem Ende des Zweiten Weltkriegs befassen und auf ganz unterschiedliche Weise Fragen nach der Darstellbarkeit des Krieges aufwerfen. Mit welchen Mitteln nähern sich diese drei Autoren dem Zweiten Weltkrieg? Wie politisch ist Übersetzung?

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne, Buchhandlung Christiansen und (p)ostkarte(ll) e.V.,
gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und die Kulturbehörde Hamburg

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