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Weltlesebühne

Frankfurt am Main | 22. Oktober 2021 | 19 Uhr
Feminismus aus China – die späte Entdeckung der Autorin Can Xue in deutscher Übersetzung. Gespräch und Lesung zu "Liebe im neuen Jahrtausend"
Übersetzerin: Karin Betz
Moderation: Christina Werum-Wang
Ort: Konfuzius-Institut Frankfurt, Dantestraße 9, 60325 Frankfurt am Main
Eintritt frei, Veranstaltung ist auch im Online-Stream verfügbar

Die chinesische Autorin Can Xue (*1953) gilt als die einzige Frau, die sich im Avantgarde-Literaturbetrieb der Volksrepublik China etablieren konnte. 2021 gehörte die oft für den Nobelpreis gehandelte Autorin erneut zu den Nominierten für den International Booker Prize. Am 21. Oktober erscheint bei Matthes & Seitz Berlin zum ersten Mal ein Roman von ihr in deutscher Übersetzung. "Liebe im neuen Jahrtausend" ist eine meisterhaft erzählte, düster-groteske Farce aus dem heutigen China. Sie zeigt die vielen Gesichter der Liebe – satirisch, tragisch, vergänglich, absurd und erfüllend – vor einer Kulisse aus Kommerz und Industrie, Betrug und Ausbeutung.
Im Rahmenprogramm der Frankfurter Buchmesse 2021 verrät die Übersetzerin Karin Betz im Gespräch mit Christina Werum-Wang mehr über Can Xues ungewöhnliche Sprache und Erzählweise und liest aus dem Roman.

Karin Betz hat in Frankfurt am Main, Chengdu und Tokio Sinologie, Philosophie, Geschichte und Literatur studiert. Sie arbeitet als Übersetzerin chinesischer und englischer Literatur und als Kulturvermittlerin, Rezensentin, Moderatorin und DJ. Zuletzt sind in ihrer Übersetzung Werke von Liu Cixin, Liao Yiwu, Mo Yan und Jin Yong erschienen.

Christina Werum-Wang hat Sinologie, Kultur- und Sprachwissenschaft sowie Wirtschaftswissenschaften studiert. Seit 2011 ist sie Geschäftsführerin des Konfuzius-Instituts Frankfurt, von 2017 bis 2019 entsandt als deutsche Vizedirektorin der CDHAW (Chinesisch-Deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaften) an der Tongji Universität in Shanghai.

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V. in Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut Frankfurt e.V. und der Frankfurter Buchmesse. Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds e.V


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