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Weltlesebhne

Frankfurt am Main | 12. Juni 2020 | 13.30 Uhr
MASKEN, IDENTITÄTEN, IDEALE
Neuübersetzungen der Werke Yukio Mishimas durch Nora Bierich und Ursula Gräfe
Moderation: Karin Betz
Ort: Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main – livestream @nipponconnection.com
Eintritt: online, live & frei

Der Livestream und weitere Informationen zum Filmfestival: hier klicken

Yukio Mishima (1925-1970) schrieb u.a. Romane, Erzählungen und Drehbücher, einige seiner Romane und sein eigenes Leben wurden verfilmt. Er ist zweifellos einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. 2020 jährt sich sein spektakulärer ritueller Freitod zum 50. Mal und aus diesem Anlass erschienen und erscheinen seine Werke in Neuübersetzungen, z.B. Bekenntnisse einer Maske, übersetzt von Nora Bierich oder Der goldene Pavillon, übersetzt von Ursula Gräfe. Beide wurden im vergangenen Jahr für ihre Verdienste um die Übersetzung japanischer Literatur mit dem „Noma Award for the Translation of Japanese Literature“ ausgezeichnet. Im Gespräch mit Karin Betz erzählen die beiden Übersetzerinnen, was Mishimas Werk und Sprache ausmacht – dazu gibt es Kurzlesungen und Filmausschnitte! Und das Publikum kann sich online live mit Fragen dazuschalten!

Ursula Gräfe, lebt in Frankfurt am Main, wo sie Japanologie, Anglistik und Amerikanistik studiert hat. Sie übersetzte Werke von Hiromi Kawakami, Sayaka Murata und Keigo Higashino. Besonders bekannt ist sie für ihre Übersetzungen der Werke von Haruki Murakami.

Nora Bierich hat in Berlin und Tokio Philosophie und Japanologie studiert. Neben den Werken des Nobelpreisträgers Kenzaburo Oe übersetzte sie u.a. den Philosophen Kojin Karatani und ebenfalls frühe Werke von Haruki Murakami. Sie lebt in Berlin.

Karin Betz hat in Frankfurt am Main, Chengdu und Tokio Sinologie und Philosophie studiert und ist Übersetzerin u.a. von Liu Cixin, Mo Yan und Liao Yiwu. Daneben ist sie Kulturvermittlerin, Rezensentin, Moderatorin und DJ.

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V. in Zusammenarbeit mit dem japanischen Filmfestival Nippon Connection.

Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds e. V.


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