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Weltlesebhne

Frankfurt am Main | 15. Oktober 2020 | 20.30 - 21.30 Uhr
Europa, Sprachen und Gerechtigkeit – Gendering in europäischen Kontext
https://www.buchmesse.de/node/350758
Diskussion und Gespräch mit Nina George, Karen Nölle und Thomas Meinecke
Moderation: Mithu Sanyal
Eintritt frei

Was ist Geschlecht? Und warum ist es so wichtig für uns? Oder ist es überhaupt so wichtig, wie wir alle gelernt haben? Gibt es nicht zahllose soziale Situationen, in denen unser Geschlecht überhaupt keine Rolle spielt – oder zumindest spielen sollte? Wie können, wie sollen wir uns in lterarischen Umgebungen dazu verhalten? Wie übersetzen wir queere Texte? Diesen und weiteren Fragen gehen die Gäste Nina George, Karen Nölle und Thomas Meinecke zusammen mit der Moderatorin Mithu Sanyal nach

Nina George, Schriftstellerin und Journalistin Präsidentin des European Writers' Council

Karen Nölle, Verlegerin und Übersetzerin

Thomas Meinecke, Autor und Musiker

Mithu Sanyal, Kulturwissenschaftlerin, Journalistin, Autorin

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V. in Zusammenarbeit mit dem VDÜ und Weltempfang Digital

Frankfurt am Main | 17. Oktober 2020 | 16:20 - 16:40 Uhr
Deutsche Erstausgabe von JIN Yongs "Legende der Adlerkrieger"
Lesung und Gespräch mit Übersetzerin Karin Betz
https://www.buchmesse.de/digitale-buchmesse
https://www.buchmesse.de/node/353870
Eintritt frei

Deutsche Fans JIN Yongs, des Hongkonger Großmeisters des Kungfu-Romans, mussten sich bisher mit englischen oder unvollständigen deutschen Hobby-Übersetzungen begnügen. Dieser Mangel an Übersetzungen in der deutschsprachigen Welt liegt nicht zuletzt an den Besonderheiten der Originaltexte: Sie sind gespickt mit Allegorien, Verweisen auf klassische chinesische Texte sowie mit Begriffen aus dem Daoismus, Konfuzianismus, Buddhismus und der chinesischen Medizin. Die Übersetzerin Karin Betz hat zahlreiche Werke preisgekrönter chinesischen Autoren ins Deutsche übersetzt und hat nun auch diese Aufgabe auf sich genommen und gemeistert. Im Oktober 2020 erscheint mit „Die Legende der Adlerkrieger“ die erste deutschsprachige Übersetzung eines Werkes von JIN Yong. Insofern darf diese Übersetzung als Meilenstein des Genres gelten. Im Gespräch mit Christina Werum-Wang erläutert Betz die Tücken und Freuden dieses Projekts und liest Passagen daraus vor.

Karin Betz hat in Frankfurt am Main, Chengdu und Tokio Sinologie, Philosophie, Geschichte und Literatur studiert. Sie arbeitet als Übersetzerin chinesischer und englischer Literatur und als Kulturvermittlerin, Rezensentin, Moderatorin und DJ. Zuletzt sind in ihrer Übersetzung Werke von Liu Cixin, Liao Yiwu und Mo Yan erschienen.

Christina Werum-Wang ist Sinologin, Kulturwissenschaftlerin und Dolmetscherin. Sie leitet als Geschäftsführerin das Konfuzius-Institut Frankfurt. Von 2017 bis 2019 war sie deutsche Vizedirektorin der CDHAW (Chinesisch-Deutsche Hochschule für Angewandte Wissenschaften) an der Tongji Universität in Shanghai.

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V. in Zusammenarbeit mit dem Konfuzius Institut Frankfurt e.V. und der Frankfurter Buchmesse. Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds e. V.

Frankfurt am Main | 1. Oktober 2020 | 19.30 Uhr
Aus der Übersetzer*innenwerkstatt zum Gastland der Buchmesse Kanada 2020/2021
Anabelle Assaf stellt ihre Übersetzung von Anaïs Barbeau-Lavalettes autobiografischem Roman "So nah den glücklichen Stunden" und des historischen Abenteuerromans "Washington Black" von Esi Edugyan vor und liest daraus
Moderation: Katharina Schmidt
Ort: Buchhandlung Weltenleser, Oeder Weg 40, 60318 Frankfurt am Main
Eintritt: 7 Euro - aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen nur nach Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Anabelle Assaf stellt im Gespräch mit Katharina Schmidt ihre Übersetzung von Anaïs Barbeau-Lavalettes autobiografischem Roman "So nah den glücklichen Stunden" und des historischen Abenteuerromans "Washington Black" von Esi Edugyan vor und liest daraus.

Anaïs Barbeau-Lavalette, Jahrgang 1979, ist eine bekannte Autorin und Regisseurin. Für ihren Roman So nah den glücklichen Stunden erhielt sie den Preis der Buchhändler Québecs, den Prix France-Québec und den Grand Prix du Livre de Montréal. Anaïs Barbeau-Lavalette lebt in Québec.

Esi Edugyan lebt im kanadischen Victoria. "Washington Black" ist ihr dritter Roman und war 2018 eines der erfolgreichsten Bücher weltweit. Nominiert für den Booker Prize, die Carnegie Medal, den PEN-Preis und viele mehr. Ausgezeichnet mit dem Giller-Preis, dem wichtigsten kanadischen Literaturpreis.

Anabelle Assaf hat Literaturwissenschaften in Berlin und Montréal studiert und übersetzt aus dem Französischen und dem Englischen. Seit 2012 ist sie außerdem als Literaturagentin in Frankreich und Deutschland tätig. 2019 war sie Stipendiatin des Georges-Arthur-Goldschmidt-Programms für junge Übersetzer*innen und Teilnehmerin des Programms »Cities of Translators« in Montréal des Toledo-Programms des Deutschen Übersetzerfonds und der Robert Bosch Stiftung. Anschließend übersetzte sie gemeinsam mit Sonja Finck den Québecer Klassiker "Gebrauchtes Glück" (Bonheur d’occasion) von Gabrielle Roy (Aufbau Verlag 2021).

Katharina Schmidt kam über ein Studium der Musiktheater-Regie zum Übersetzen. Sie arbeitet seit vielen Jahren als literarische Übersetzerin aus dem Italienischen und Englischen. Außerdem organisiert und moderiert sie Literaturveranstaltungen.

Eine Veranstaltung der Buchhandlung Weltenleser in Kooperation mit der Weltlesebühne e.V. Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds e. V. Das Projekt ist Teil von Kanadas Kulturprogramm als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Es wird unterstützt durch die Regierung von Kanada (Botschaft von Kanada) und die Vertretung der Regierung von Québec.

Botschaft von KanadaRegierung von QuébecKanada Gastland der BuchmesseWeltenleser

Frankfurt am Main | 30. September 2020 | 19.30 – 21 Uhr
Gläsernes Übersetzen zum Gastland der Buchmesse Kanada
Gesine Schröder und Karolin Viseneber übersetzen aus dem kanadischen Englisch "Birdie" der indigenen Autorin Tracey Lindberg
Moderation: Barbara Neeb
Ort: Zentralbibliothek Frankfurt, Hasengasse 4, 60311 Frankfurt a.M.
Eintritt frei - aufgrund der aktuellen Hygienebestimmungen nur nach Anmeldung unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In ihrem mit zahlreichen Preisen prämierten Debüt schildert die Autorin, wie sich die Cree-Frau Bernice, genannt Birdie, auf eine Reise begibt, um sich einem dunklen Geheimnis in ihrer Vergangenheit zu stellen. Ein bewegender Roman, tief durchdrungen von Elementen der Cree-Kultur und voll schwarzen Humors, über die universelle Erfahrung von Trauma und Heilung. Gesine Schröder und Karolin Viseneber werden live – und mit Hilfe des Publikums – eine Passage aus diesem Roman übersetzen. Dabei geben sie Einblicke in den Prozess des Literaturübersetzens, gehen auf die Besonderheiten des Übersetzens im Team ein und berichten, vor welche besonderen Herausforderungen Lindbergs Roman sie gestellt hat. Die Professorin für Rechtswissenschaft Tracey Lindberg füllte mit dem 2015 erschienenen Roman eine Lücke in der kanadischen Literatur, weil hier mit einzigartiger Schonungslosigkeit und viel Poesie die Erfahrungen indigener Frauen verarbeitet und beschrieben wurden.

Gesine Schröder, geb. 1976, lebt und arbeitet nach langen Auslandsaufenthalten, u. a. in den USA, Australien, Kanada und Indien, in Berlin. Sie übersetzt Belletristik und Kinder- und Jugendliteratur von Autor*innen wie Louise Erdrich, Philip Reeve und Heather O’Neill.

Dr. Karolin Viseneber, Diplom-Literaturübersetzerin, lebt und arbeitet nach Auslandsaufenthalten, u.a. in Südamerika, Spanien, und Großbritannien, ebenfalls in Berlin. Sie übersetzt Belletristik, Sachtexte und Kinderbücher aus dem Englischen und Spanischen.

Barbara Neeb, geb. 1966, Diplom-Übersetzerin, übersetzt Belletristik, Jugendliteratur und zuweilen ein Kochbuch aus dem Italienischen, Englischen und Französischen, gern im Team. Außerdem organisiert und moderiert sie Literaturveranstaltungen. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt/Main.

In Zusammenarbeit mit der Zentralbibliothek Frankfurt. Das Projekt ist Teil von Kanadas Kulturprogramm als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Es wird unterstützt durch die Regierung von Kanada (Botschaft von Kanada). Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds e. V., Kulturamt der Stadt Frankfurt, Marix Verlag und BDÜ

Botschaft von KanadaKanada Gastland der BuchmesseKulturamt der Stadt Frankfurt am MainMarix VerlagStadtbücherei Frankfurt am MainBDÜ

Frankfurt am Main | 12. Juni 2020 | 13.30 Uhr
MASKEN, IDENTITÄTEN, IDEALE
Neuübersetzungen der Werke Yukio Mishimas durch Nora Bierich und Ursula Gräfe
Moderation: Karin Betz
Ort: Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main – livestream @nipponconnection.com
Eintritt: online, live & frei

Der Livestream und weitere Informationen zum Filmfestival: hier klicken

Yukio Mishima (1925-1970) schrieb u.a. Romane, Erzählungen und Drehbücher, einige seiner Romane und sein eigenes Leben wurden verfilmt. Er ist zweifellos einer der bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. 2020 jährt sich sein spektakulärer ritueller Freitod zum 50. Mal und aus diesem Anlass erschienen und erscheinen seine Werke in Neuübersetzungen, z.B. Bekenntnisse einer Maske, übersetzt von Nora Bierich oder Der goldene Pavillon, übersetzt von Ursula Gräfe. Beide wurden im vergangenen Jahr für ihre Verdienste um die Übersetzung japanischer Literatur mit dem „Noma Award for the Translation of Japanese Literature“ ausgezeichnet. Im Gespräch mit Karin Betz erzählen die beiden Übersetzerinnen, was Mishimas Werk und Sprache ausmacht – dazu gibt es Kurzlesungen und Filmausschnitte! Und das Publikum kann sich online live mit Fragen dazuschalten!

Ursula Gräfe, lebt in Frankfurt am Main, wo sie Japanologie, Anglistik und Amerikanistik studiert hat. Sie übersetzte Werke von Hiromi Kawakami, Sayaka Murata und Keigo Higashino. Besonders bekannt ist sie für ihre Übersetzungen der Werke von Haruki Murakami.

Nora Bierich hat in Berlin und Tokio Philosophie und Japanologie studiert. Neben den Werken des Nobelpreisträgers Kenzaburo Oe übersetzte sie u.a. den Philosophen Kojin Karatani und ebenfalls frühe Werke von Haruki Murakami. Sie lebt in Berlin.

Karin Betz hat in Frankfurt am Main, Chengdu und Tokio Sinologie und Philosophie studiert und ist Übersetzerin u.a. von Liu Cixin, Mo Yan und Liao Yiwu. Daneben ist sie Kulturvermittlerin, Rezensentin, Moderatorin und DJ.

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V. in Zusammenarbeit mit dem japanischen Filmfestival Nippon Connection.

Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds e. V.


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