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Weltlesebhne

Berlin | 25. November 2019 | 18 Uhr
Maske in Gold
Yukio Mishima neu übersetzt
Ort: Mori-Ogai-Gedenkstätte, Luisenstraße 39, 10117 Berlin
Eintritt 5 Euro, erm. 3 Euro

Yukio Mishimas Roman "Bekenntnisse einer Maske" lag als "Geständnis einer Maske" bis 2018 nur in einer deutschen Übersetzung aus dem Englischen vor. "Der Goldene Pavillon", der zur Unesco-Sammlung repräsentativer Werke gehört, war bereits 1961 unter dem Titel "Tempelbrand" erschienen. Yukio Mishima, dessen Freitod vor 49 Jahren ungeheures Aufsehen erregte, polarisiert bis heute. Dennoch haben sich Anhänger und Gegner stets gleichermaßen bewundernd über Mishimas sprachliche Virtuosität geäußert. Rechtzeitig zum 95. Geburtstag und zum 50. Todestag des Autors wurden beide Romane für den Schweizer Verlag Kein & Aber neu übersetzt.
Die Übersetzerinnen berichten von ihrem großen Abenteuer, eine neue Sprache für zwei Klassiker zu finden, die in Japan als Inbegriff literarischer Meisterschaft gelten.

Ursula Gräfe und Nora Bierich haben Japanologie studiert und übersetzen seit 25 Jahren japanische Literatur ins Deutsche. Beide wurden mit dem Übersetzerpreis der Japan Foundation sowie 2019 gemeinsam mit dem Noma-Preis für Übersetzungen aus dem Japanischen in eine Fremdsprache ausgezeichnet.

Eine Kooperation der Mori-Ogai-Gedenkstätte mit der Weltlesebühne e.V. Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds e. V.

Berlin | 30. September 2019 | 19 – 21 Uhr
Einmal Deutsch und zurück!
Der Übersetzer und Autor Jan Faktor und die Übersetzerin Eva Profousová über das Schreiben abseits ihrer Muttersprache
Moderation: Dorota Stroińska
Ort: Buchhandlung BuchBund, Sanderstr. 8, 12047 Berlin
Eintritt: 4 Euro

Lange Zeit galt beim Übersetzen die Faustregel, nur in die Muttersprache zu übersetzen. Inzwischen gibt es nicht nur viele Autoren, die deutsch schreiben, obwohl das Deutsche nicht ihre Muttersprache ist, sondern auch eine Reihe von Übersetzern, die Literatur aus ihrer Muttersprache übertragen und nicht umgekehrt. Wie geht man vor, wenn die Sprache, in der man schreibt, erst gezähmt werden muss? Zu welchen Methoden greift man, gibt es Hilfsmittel? Und entstehen auf diesem Weg neue Spielräume im Deutschen, die auch Übersetzer ins "eigene" Deutsch entdecken und nutzen können?

Jan Faktor (geb. 1951 in Prag) zog 1978 nach Ostberlin. Fernstudium Datenverarbeitung. Arbeit als Kindergärtner und Schlosser. Experimenteller Dichter, Schriftsteller (Alfred-Döblin-Preis 2005, Candide Preis 2010, Italo-Svevo-Preis 2018, sein Roman „Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag“ wurde 2010 für den Leipziger Buchpreis und den Deutschen Buchpreis nominiert), gemeinsam mit seiner Frau Annette Simon hat er Gedichte von Ivan Blatný ins Deutsche übertragen.

Eva Profousová (geb. 1963 in Prag) verließ 1983 die Tschechoslowakei. Sie hat in Hamburg und Glasgow Slawistik und Osteuropäische Geschichte studiert und übersetzt seit etwa zwanzig Jahren zeitgenössische tschechische Literatur ins Deutsche (u.a. Jáchym Topol, Jaroslav Rudiš, Kateřina Tučková). Für die Übertragung von Radka Denemarkovás „Ein herrlicher Flecken Erde“ gemeinsam mit der Autorin mit dem 1. Usedomer Literaturpreis (2011) und dem Georg Dehio-Buchpreis (2012) ausgezeichnet.

Dorota Stroińska (geb. 1965 in Poznań, Polen) lebt seit 1986 in Berlin. Sie studierte Germanistik und Slawistik in Poznań, Berlin und New York. Seit 1994 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Deutschen ins Polnische (u.a. Karl Jaspers, Rüdiger Safranski, Lutz Seiler, Christian Kracht, Sibylle Lewitscharoff, Ilse Aichinger). Ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis des polnischen Übersetzerverbandes (1998). Nominiert für den Mitteleuropäischen Literaturpreis ANGELUS (2018).

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Buch|Bund

Berlin | 1. Oktober 2019 | 20 – 22 Uhr
Erschlossene Umgebungen?
Zum Neuübersetzen von Norwegern - Tarjei Vesaas und Kjel Askildsen. Hinrich Schmidt-Henkel im Gespräch mit Claudia Hamm und Sebastian Guggolz
Ort: ocelot, not just another bookstore, Brunnenstr. 181, 10119 Berlin
Eintritt: 5 Euro

Norwegen ist 2019 das Gastland der Frankfurter Buchmesse.
Autoren wie Karl-Ove Knausgård und Tomas Espedal haben das Land und seine Literatur in den letzten Jahren in den Fokus gerückt, doch Norwegens Literaturlandschaft hat viele Gipfel.
Von Hinrich Schmidt-Henkel, der für seine Übersetzungen u.a. von Céline, Diderot, Tomas Espedal, Jon Fosse, Henrik Ibsen und Édouard Louis vielfach ausgezeichnet wurde, erscheinen in diesem Jahr u.a. die Neuübersetzung von Das Eis-Schloss des mehrmals für den Literaturnobelpreis nominierten Tarjei Vesaas (1897-1970) sowie die Übersetzung des Gesamtwerks von Kjell Askildsen (geb. 1929). Speziell anhand der Werke von Vesaas, die von autobiografischen Skizzen über Erzählungen und Gedichte bis zu Romanen reichen, lässt sich zeigen, mit welcher Bandbreite von ästhetischen Strategien Übersetzer operieren und welche unterschiedlichen Anforderungen beim Übersetzen verschiedener Genres entstehen. Mit der Französischübersetzerin Claudia Hamm wird Hinrich Schmidt-Henkel über seine Übersetzungen dieser beiden Norweger und dem Spezifischen dieser Literaturlandschaft sprechen und aus den Werken lesen. Sebastian Guggolz kommentiert als Verleger der Vesaas-Übersetzung, warum für ihn die Entscheidung für einen bestimmten Übersetzer an erster Stelle steht und welche Bedeutung im Guggolz-Verlag Übersetzungen zukommt.

Hinrich Schmidt-Henkel, 1959 in Berlin geboren, übersetzt aus dem Französischen, Norwegischen und Italienischen u. a. Werke von Henrik Ibsen, Jean Echenoz, Denis Diderot und Raymond Queneau (zusammen mit Frank Heibert). Für seine Arbeit ist er vielfach ausgezeichnet worden, er erhielt unter anderem den Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis 2015 und den Preis der Stadt Münster für Internationale Poesie.

Claudia Hamm, 1969 geboren, ist Theaterregisseurin, Autorin und Übersetzerin u. a. von Mathias Énard, Édouard Levé und Nathalie Quintane. Für ihre Übersetzung von Emmanuel Carrères Roman Das Reich Gottes wurde sie für den Übersetzerpreis der Leipziger Buchmesse nominiert und erhielt den Übersetzerpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2016.

Sebastian Guggolz, geboren 1982 am Bodensee, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Volkskunde in Hamburg. Nach einigen Jahren als Lektor bei Matthes & Seitz Berlin gründete er 2014 den Guggolz Verlag, in dem er Neu- und Wiederentdeckungen vergessener Klassiker aus Nord- und Osteuropa in neuer Übersetzung herausgibt. 2016 wurde er mit der Übersetzerbarke ausgezeichnet, 2017 erhielt er den Kurt Wolff Förderpreis.

In Zusammenarbeit mit ocelot, not just another bookstore. Gefördert von NORLA - Norwegian Literature Abroad

Berlin | 30. September 2019 | 19 – 20.30 Uhr
Gläsernes Übersetzen
Karin Uttendörfer - aus dem Französischen: "Tierreich" von Jean-Baptiste Del Amo
Ort: Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Amerika-Gedenkbibliothek, Salon, Blücherplatz 1, 10961 Berlin
Eintritt frei

Wie übersetzt man Jean Bapiste Del Amo? Wie übersetzt man überhaupt Literatur? Wer sorgt dafür, dass wir Werke fremdsprachiger Autor*innen bequem auf Deutsch lesen können? Erleben Sie live, wie diese Arbeit funktioniert! Aktives Mitwirken erwünscht!

Karin Uttendörfer arbeitet als Übersetzerin, Autorin und Herausgeberin in Berlin und Paris. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören u. a. Jacques Yonnet, Marcel Aymé, Eric Hazan und Mathieu Riboulet. 2017 war sie Mitglied der Jury für den Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis. Für ihre Übersetzung von Jean-Baptiste Del Amos Tierreich war sie 2019 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert.

In Zusammenarbeit mit der Zentral- und Landesbibliothek Berlin

 

Berlin | 28. September 2019 | 15 – 16 Uhr
Ella und ihre Freunde spielen Babysitter
Elina Kritzokat liest aus dem Kinderbuch von Timo Parvela und erzählt kindgerecht vom Übersetzen
Ort: Kinderbuchhandlung Krumulus, Südstern 4, 10961 Berlin
Eintritt frei

Elina Kritzokat liest aus dem noch unveröffentlichten nächsten Ella-Kinderbuch von Timo Parvela "Ella und ihre Freunde spielen Babysitter"und erzählt kindgerecht vom Übersetzen. Dann gehts weiter mit PEKKA, dem Freund von Ella, der sich im neuen Buch "Der König des Dschungels" auf die Spuren von gemeinen Urwaldzerstörern begibt.

Elina Kritzokat ist deutsch-finnische Doppelstaatsbürgerin, dolmetscht seit ihrer Kindheit und übersetzt seit 2002 so ziemlich alle Genres, auch Theater, Lyrik, Film, aus dem Finnischen ins Deutsche. Prosaübersetzungen für u.a. Suhrkamp, Hanser, Piper, dtv, Fischer, Beltz & Gelberg, Carlsen, Tropen, Reprodukt. Zahlreiche Veranstaltungen und Moderationen auf Buchmessen, in Buchhandlungen, in den Nordischen Botschaften, im Finnlandinstitut und auf Literaturfestivals. (Aktives Mitglied der Jungen Weltlesebühne.)

Mit freundlicher Unterstützung von Das finnische Buch e.V.

Berlin | 15. Juni 2019 | 20 Uhr
Tigertattoos und Rosengärten
Sandra Hetzl und Oliver Kontny im Dialog über ihre Übersetzungen aus dem Arabischen und Türkischen
Ort: BuchHafen, Okerstraße 1, 12049 Berlin
Eintritt frei

Eine arabische Erzählerin, deren Frauenfiguren nicht "zwischen Tradition und Moderne gefangen" sind, sondern mit Tigertattoos gewappnet den Absurditäten eines Alltags trotzen, in dem nichts mehr alltäglich ist – und in dem eine teils surreale, teils popkulturelle Gegenwelt winzige, vorübergehende Räume der Autonomie schafft? Ein Roman aus der Türkei, der weder in der Melancholie Istanbuls schwelgt noch die dunklen 80er Jahre aufarbeitet – sondern die Angst der Menschen in der Gegenwart mit einer Präzision beschreibt, die nur auszuhalten ist, indem Fluchtwege ins Märchenhafte geöffnet werden?
Die Vermittlung syrischer und kurdischer Gegenwartsliteratur gegen marktgängige Stereotype ist immer auch eine Arbeit an der Sprache. Wie können wir ihre Erzählweisen gleichzeitig als anders und doch als gegenwärtig markieren? Wie können verschiedene Sprachebenen und Erfahrungswelten eine Stimme im Deutschen finden?
Sandra Hetzl, Übersetzerin des Erzählbands "Eine Zusammenfassung von allem, was war" der jungen syrischen Autorin Rasha Abbas und Oliver Kontny, Übersetzer des Romans "Der Tag, an dem ein Mann vom Berg Amar kam" des kurdischen Autors Yavuz Ekinci, stellen in einer Lesung die Texte vor, um dann im Dialog Sprache, Textur, Räume und Figuren zu betrachten. Im Rahmen der Reihe "Sprachwandler – die Kunst der literarischen Übersetzung" im BuchHafen Berlin.

Sandra Hetzl studierte an der Universität der Künste Berlin Visual Culture Studies und übersetzt zeitgenössische literarische Texte vom Arabischen ins Deutsche, darunter Werke von Aboud Saeed, Rasha Abbas, Raif Badawi und Assaf Alassaf sowie Theatertexte u. a. von Rabih Mroué. Sie ist der Kopf hinter 10/11, einem Kollektiv zur Verbreitung zeitgenössischer arabischer Literatur, das unter anderem als literarische Agentur fungiert.

Oliver Kontny studierte Philosophie, Geschichte, Iranistik und Turkologie. Seit 2005 ist er als Konferenzdolmetscher und Übersetzer tätig. Sein Hörspiel "Republik der Verrückten" wurde 2014 für den Deutschen Hörbuchpreis nominiert und gewann beim Berliner Hörspielfestival. Er hat u. a. den Krimi-Autor Emrah Serbes übersetzt und arbeitet zurzeit an der Übersetzung des zweiten auf Deutsch verlegten Romans von Yavuz Ekinci.

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e. V. in Zusammenarbeit mit BuchHafen Berlin. Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds e. V.

Berlin | 12. Februar 2019 | 19.30 Uhr
Ontologie aus einfachen Dingen. Zbigniew Herbert wiedergelesen
Lesung und Gespräch mit Tomasz Różycki und Jan Wagner, dazu Dokumentarfilmmaterial aus den sechziger Jahren.
Moderation: Dorota Stroińska
Ort: Literarisches Colloquium Berlin, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin
Eintritt frei

Stellt man sich die polnische Literatur als Gebäude vor, müsste man ein geräumiges Berliner Zimmer darin einrichten. Viele bedeutende polnische Autorinnen und Autoren haben hier gelebt und geschrieben - durchaus nicht nur im Modus inniger Zuneigung. Die literarisch-urbane Osmose zeigt sich besonders eindrucksvoll im Werk Zbigniew Herberts (1924-1998), der prägend nicht nur für polnische, sondern auch für eine ganze Generation deutscher und angelsächsischer Lyriker der sechziger und siebziger Jahre wurde. Einer ideologisch kontaminierten Welt setze er eine "Ontologie aus einfachen Dingen" entgegen. West-Berlin war Herberts Lieblingsstadt, schließlich begann seine internationale Karriere Mitte der sechziger Jahre als Gast der LCB-Veranstaltungsreihe "Ein Gedicht und sein Autor". Über Herberts Poesie und Poetik, über ihre Wirkung und Inspiration für das eigene Schreiben sprechen die Lyriker und Übersetzer Tomasz Różycki, derzeit Gast des DAAD-Künstlerprogramms, und Büchnerpreisträger Jan Wagner, moderiert von der Literaturübersetzerin Dorota Stroińska. Dazu zeigen wir Filmausschnitte aus "Ein Gedicht und sein Autor" vom Winter 1966/67 und aus einem Herbert-Porträt von Lore Ditzen (SFB 1969).

Tomasz Różycki (geb. 1970 in Opole, Polen) studierte Romanistik an der Jagiellonen Universität in Kraków, ist Lyriker, Essayist und Übersetzer französischer Lyrik (u. a. Artur Rimbaud, Victor Segalen, Jacques Burko und Stéphane Mallarmé). Seine Veröffentlichungen in deutscher Sprache umfassen lyrische Werke, darunter das epische Poem "Zwölf Stationen" (übers. von Olaf Kühl, Luchterhand Literaturverlag, München 2009), einen Roman "Bestiarium" (übers. von Marlena Breuer, edition.fotoTAPETA, Berlin 2016 ) und zuletzt den Gedichtband "Der Kerl, der sich die Welt gekauft hat" (übers. von Bernhard Hartmann, edition.fotoTAPETA, Berlin 2018). Różycki, der gerade Stipendiat des Berliner Künstlerprogramms des DAAD ist, wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit Kościelski-Preis (2004), Brodsky-Preis (2006), Arts & Literary Prize 3 Quarks Daily, war Finalist des NIKE-Literaturpreises 2007, des Gdynia-Literaturpreises 2007, 2011 und des Wisława-Szymborska-Preises. Seine Gedichte wurden u. A. ins Spanische, Französische, Englische, Bulgarische, Deutsche, Litauische, Russische, Slowenische und Ukrainische übersetzt.

Jan Wagner (geb. 1971 in Hamburg) studierte Anglistik, u.a. am Trinity College in Dublin, ist Lyriker, Herausgeber und Übersetzer englischsprachiger Lyrik (u.a. Matthew Sweeney, Charles Simic, Robin Robertson, James Tate). Er debütierte mit dem Gedichtband "Probebohrung im Himmel" (Berlin Verlag, Berlin 2001), seitdem veröffentlichte er zahlreiche Gedichtbände, zuletzt "Die Live Butterfly Show" (Hanser Berlin, Berlin 2018), für die er vielfach ausgezeichnet wurde. Mit seinem Gedichtband "Regentonnenvariationen" (Hanser Berlin, 2014) gewann er 2015 den Preis der Leipziger Buchmesse, 2017 wurde Jan Wagner mit dem Georg-Büchner-Preis geehrt. Seine Gedichte wurden in dreißig Sprachen übersetzt. Er ist u.a. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.

Dorota Stroińska (geb. 1965 in Poznań, Polen) lebt seit 1986 in Berlin. Sie studierte Germanistik und Slawistik in Poznań, Berlin und New York. Seit 1994 arbeitet sie als Literaturübersetzerin aus dem Deutschen ins Polnische (u.a. Karl Jaspers, Rüdiger Safranski, Lutz Seiler, Christian Kracht, Sibylle Lewitscharoff, Ilse Aichinger). Ausgezeichnet mit dem Übersetzerpreis des polnischen Übersetzerverbandes (1998). Nominiert für den Mitteleuropäischen Literaturpreis ANGELUS (2018). Leiterin der Deutsch-Polnischen Übersetzerwerkstatt ViceVersa (seit 2008), Gründerin und Koordinatorin des deutsch-polnischen Übersetzerstammtisches "sztamtysz" in Berlin (seit 2006). Forschungstätigkeit im Karl Dedecius Archiv am Collegium Polonicum (2010-2012), aus der zahlreiche Publikationen zur Theorie und Praxis literarischer Übersetzung hervorgingen. Regelmäßige Moderationen, Seminare, Veranstaltungen und Lesungen für erwachsene und junge Leser.

Eine Veranstaltung der Weltlesebühne e.V. in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin. Gefördert vom Deutschen Übersetzerfonds e. V.

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