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Weltlesebhne

Zürich | 29. September 2017 | 18 Uhr
GLÄSERNER ÜBERSETZER: Holger Fock und Sabine Müller übersetzen Patrick Deville
Ort: Literaturhaus Zürich, Debattierzimmer im 3. Stock, Limmatquai 62, 8001 Zürich
Eintritt CHF 14.-/10.-/8.-

"Der Gläserne Übersetzer" gibt dem Publikum die Möglichkeit, Übersetzerinnen und Übersetzern bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und bei der Suche nach dem geeigneten Wort, der richtigen Wendung mitzudiskutieren.

Holger Fock und Sabine Müller übersetzen seit 25 Jahren französische Literatur, u. a. von Patrick Deville, Mathias Énard, Alain Mabanckou und Pierre Michon. Sie gehören zu den renommiertesten Vertretern ihres Faches, gemeinsam wurden sie 2011 mit dem Eugen-Helmlé-Übersetzerpreis ausgezeichnet und 2017 mit "Kompass" von Mathias Énard für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. An diesem Abend werden sie mit der Übersetzung des neuesten Romans von Patrick Deville beginnen, "Taba-Taba".

Weitere Infos: www.literaturhaus.ch

In Kooperation mit der Weltlesebühne und dem Übersetzerhaus Looren, gefördert von Pro Helvetia.

Zürich | 2. Oktober 2017 | 19.30 Uhr
Der kreolische Robinson
Die Übersetzerin Beathe Thill erzählt über ihre Arbeit am Roman "Die Spur des Anderen" von Patrick Chamoiseau
Ort: Buchhandlung im Volkshaus, Stauffacherstraße 60, 8004 Zürich
Moderation: Karin Betz
Sprecher: Yves Raeber
Eintritt CHF 20.-/15.-

Der Roman "Die Spur des Anderen" (Wunderhorn 2014, im Original "L’empreinte à Crusoé") von Patrick Chamoiseau ist die Geschichte eines westafrikanischen Schiffsjungen, der auf einer einsamen Insel strandet. Eine Robinsonade, die stark von der kreolischen Herkunft des Autors aus Martinique geprägt ist. In der Diskussion mit der Übersetzerin wird es unter anderem um die Abweichungen von der sprachlichen Norm gehen, die in der Literatur aus der Frankophonie die Regel sind, und um die Stilmittel, die im Deutschen dafür zur Verfügung stehen. Die Fragen stellt Karin Betz, Yves Raeber liest Textpassagen auf Deutsch und Französisch.

Beate Thill (geb. in Baden-Baden) ist Anglistin und Geographin, sowie Übersetzerin französischsprachiger Literatur aus der Karibik und Afrika. Sie wurde mehrfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem „Internationalen Literaturpreis 2014“, verliehen vom Haus der Kulturen der Welt in Berlin.

Karin Betz hat in Frankfurt am Main, Chengdu und Tokio Sinologie, Philosophie, Geschichte und Literatur studiert. Sie arbeitet als Übersetzerin chinesischer und englischer Literatur und als Kulturvermittlerin, Rezensentin, Moderatorin und DJ.

Yves Raeber ist Schauspieler, Regisseur und Übersetzer aus dem Französischen.

Weitere Infos: www.weltlesebuehne.de, www.looren.net, www.volkshausbuch.ch

Eine Veranstaltung von Weltlesebühne und Übersetzerhaus Looren in der Buchhandlung im Volkshaus, gefördert von Pro Helvetia und der Stadt Zürich.

 

Zürich | 10. April 2017 | 20 Uhr
Mochi oder Reiskuchen?
Kultur übersetzen - der Japanisch-Übersetzer Thomas Eggenberg berichtet aus seiner Werkstatt
Moderation: Harald Meyer
Sprecher: Yves Raeber
Ort: sogar theater Zürich | Josefstr. 106 | 8005 Zürich
Eintritt CHF 22.- | diverse Ermäßigungen

Mit zwei neuen Romanen im Gepäck – "Lebensgeister" von Banana Yoshimoto und "Der Dieb" von Fuminori Nakamura – erzählt Thomas Eggenberg von seiner Arbeit als Übersetzer aus dem Japanischen und damit aus einer Kultur, die dem deutschsprachigen Publikum nur oberflächlich bekannt ist. Wie vertraut wird uns das Fremde? Und was wird eigentlich übersetzt? Die Fragen stellt Harald Meyer, Yves Raeber liest Textpassagen aus den beiden Romanen.

Thomas Eggenberg studierte Germanistik und Japanologie in Zürich, lebte zwanzig Jahre in Japan und ist nun als literarischer Übersetzer zurück in der Schweiz.

Harald Meyer studierte in Zürich, ist seit 2008 Professor für Japanologie in Bonn und veröffentlichte zahlreiche Werke zur modernen japanischen Literatur.

Yves Raeber ist Schauspieler, Regisseur und Übersetzer aus dem Französischen.

Eine Veranstaltung von Weltlesebühne und Übersetzerhaus Looren im sogar theater, gefördert von Pro Helvetia und der Stiftung Kulturfonds der ProLitteris.